1. Du hast vor deinem Praktikum bei SKM bereits Erfahrungen im Medienmanagement gesammelt. Was hat dich gereizt, dich nun stärker in Richtung Public Affairs und strategischer Kommunikation zu orientieren?
Vor allem wollte ich besser verstehen, in welche Richtung ich mich mit Blick auf meinen Master und meinen weiteren beruflichen Weg spezialisieren möchte. Dafür war es mir wichtig, tiefer in politische Themen und in die Schnittstelle von Politik, Strategie und Kommunikation einzusteigen. Mich hat im Vorfeld besonders interessiert, wie politische Entwicklungen, gesellschaftliche Debatten und regulatorische Rahmenbedingungen strategische Entscheidungen von Unternehmen beeinflussen – und welchen Beitrag eine Beratung wie SKM an dieser Stelle leisten kann. Diese Themen sind aus meiner Sicht für viele Felder relevant, in denen ich mir meine berufliche Zukunft vorstellen kann.
2. Welche Einblicke hast du bei SKM gewonnen, mit denen du vorher vielleicht nicht gerechnet hättest?
Zu Beginn habe ich vermutlich die Vielseitigkeit des SKM-Portfolios unterschätzt. Ich musste mich teilweise täglich in neue Themen, Beratungsfelder und unterschiedliche Mandate einarbeiten, was ein hohes Maß an Flexibilität, Effizienz und Zeitmanagement erfordert hat. Rückblickend war genau das lehrreich, weil ich dadurch gelernt habe, mich schnell auf neue inhaltliche Kontexte einzustellen und auch bei mehreren parallelen Aufgaben strukturiert zu arbeiten.
Besonders positiv in Erinnerung bleibt mir, dass ich trotz des oft hohen Arbeitspensums der Kolleginnen und Kollegen inhaltlich stets eingebunden wurde. Ich hatte nie das Gefühl, nur "mitzulaufen", sondern wurde bei strategischen Fragestellungen und Diskussionen aktiv mitgenommen und im besten Sinne "in den Diskurs" integriert. Gerade diese Offenheit und die Bereitschaft, Gedanken, Einschätzungen und Überlegungen zu teilen, haben mich fachlich weitergebracht. Das Vertrauen, das mir im Team entgegengebracht wurde, war für mich sehr wertvoll. Es hat mir gezeigt, wie wichtig Eigenverantwortung, Verlässlichkeit und eine klare Kommunikation sind.
3. Welche Impulse konntest du aus deinem Praktikum bei SKM für deine persönliche Entwicklung mitnehmen?
Während meiner Zeit bei SKM habe ich erlebt, wie viel analytisches Denken, Präzision und Verantwortungsbewusstsein nötig sind, um Unternehmen in einem politischen und gesellschaftlichen Umfeld gut zu beraten. Besonders spannend fand ich zu sehen, wie aus der Beobachtung politischer Prozesse und öffentlicher Debatten konkrete Empfehlungen entstehen. Das hat mir noch einmal sehr deutlich gemacht, dass mich genau diese Verbindung aus Politikverständnis, strategischer Analyse und praktischer Umsetzung besonders interessiert.
Zugleich konnte ich mich im Umgang mit neuen Arbeitsweisen und technologischen Entwicklungen weiterentwickeln und ein besseres Verständnis dafür gewinnen, wie sich solche Impulse sinnvoll in Analyse- und Arbeitsprozesse einbinden lassen. Durch die hohe Akribie und den großen Qualitätsanspruch von SKM konnte ich jeden Tag fundierte, kreative und maßgeschneiderte Lösungen entwickeln. Gerade diese Verbindung aus politischem Verständnis, strategischem Denken und der Offenheit für neue Tools und Methoden nehme ich als wertvolle Erfahrung mit, auf die ich auch in zukünftigen Projekten zurückgreifen kann. In der Beratungsarbeit, die sich jetzt schon durch teils generische Lösungen mit künstlicher Intelligenz immer weiter verschiebt, war das für mich eines der größten Learnings.