1. Wenn du auf dein Praktikum bei SKM zurückblickst: Mit welchen Erwartungen bist du gestartet – und inwiefern haben sie sich erfüllt?
Ich hatte mir für meine Zeit bei SKM vorgenommen, praxisnah zu erfahren, wie Kommunikation in verschiedenen Kontexten strategisch eingesetzt wird. Die große Bandbreite an unterschiedlichen Themen und Branchen hat mich zu Beginn meines Praktikums positiv überrascht. Schnell habe ich feststellen dürfen, dass gerade die Beschäftigung mit so vielfältigen Inhalten den Arbeitsalltag bei SKM spannend und abwechslungsreich macht. Rückblickend wurden meine Erwartungen daher nicht nur erfüllt, sondern in vielerlei Hinsicht sogar übertroffen.
SKM war tatsächlich nicht nur die erste Kommunikationsberatung, sondern auch das erste deutsche Unternehmen, in dem ich mitwirken durfte. Meine vorherigen Praktika habe ich immer bei dänischen Arbeitgebern absolviert. Die Unterschiede waren geringer als erwartet: Insbesondere die flachen Hierarchien, das entgegengebrachte Vertrauen und die hohe Flexibilität sind Werte, die ich schon aus früheren Arbeitsverhältnissen aus dem Nachbarland kenne und schätze.
2. Welche Aufgaben oder Projekte sind dir während deiner Zeit besonders im Gedächtnis geblieben?
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Erlebnis direkt in meiner ersten Woche: Wir haben für einen Workshop einen großen internationalen Pharmakonzern mit mehreren Standorten in Deutschland besucht. Der von uns besuchte Unternehmensstandort befindet sich in einer Region, die in den vergangenen Jahren von politischen Umbrüchen, gesellschaftlicher Unsicherheit und einem deutlich spürbaren Erstarken populistischer Tendenzen geprägt war. Vor Ort habe ich ein Unternehmen kennengelernt, das ein wichtiges und zukunftsweisendes Projekt voranbringen möchte, dessen Umsetzung jedoch auch spürbare Auswirkungen auf das unmittelbare Lebensumfeld der Bürgerinnen und Bürger hat.
Für mich ist dieser Besuch ein Paradebeispiel für die Bedeutung frühzeitiger Öffentlichkeitsbeteiligung. Er hat mir gezeigt, mit welchen Herausforderungen Unternehmen in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft konfrontiert sind – und wie Kommunikation dabei Brücken baut, Verständnis fördert und unterschiedliche Interessen in einem konstruktiven Dialog zusammenführt. Denn dort, wo gesellschaftliche Spannungen zunehmen und das Vertrauen in Institutionen nicht selbstverständlich ist, wird deutlich, wie sehr Unternehmen auf Akzeptanz angewiesen sind und wie sensibel diese erarbeitet werden muss.
3. Was nimmst du fachlich wie persönlich aus deinem Praktikum bei SKM mit und wie hat dich die Zeit für deinen weiteren Weg geprägt?
Zum Start meines Praktikums war es in Berlin noch eisig kalt, heute blühen die Kirschbäume – und politisch wird bereits darüber gesprochen, was noch vor der Sommerpause durchs Kabinett gebracht werden kann. Einiges ist in dieser Zeit passiert.
Fachlich nehme ich aus meinem Praktikum vor allem mit, wie wichtig es ist, politische Entwicklungen nicht nur zu beobachten, sondern sie auch einzuordnen, verständlich aufzubereiten und zielgruppengerecht zu kommunizieren. Ich habe erlebt, wie viel Präzision, strategisches Denken und Sorgfalt in guter Kommunikationsberatung stecken. Dabei konnte ich mein Verständnis für politische Prozesse und Medienlogiken deutlich vertiefen. Es waren meine ersten Einblicke in die politische Beratung, und ich fand es besonders spannend zu sehen, wie Unternehmen auf Grundlage ihrer strategischen Ziele politisch beraten werden.
Persönlich hat mich die Zeit bei SKM durch viele tolle neue Kontakte bereichert, und ich hoffe sehr, dass diese Verbindungen auch in Zukunft bestehen und weiterwachsen. Besonders geschätzt habe ich die flachen Hierarchien, die sich im großen Vertrauen in die Fähigkeiten der Kolleginnen und Kollegen widerspiegeln.